
Der Kreis Rendsburg-Eckernförde befindet sich auf halber Wegstrecke zwischen Hamburg und der Grenze zu Dänemark. Die nordöstliche Grenze des Kreises wird durch die Ostsee gebildet. Mit einer Gebietsfläche von 2.185,5 km² ist er der flächenstärkste Kreis Schleswig-Holsteins. Die Einwohnerzahl beträgt 270.110, das Kfz-Kennzeichen des Kreises lautet RD.
Der auf einer Länge von 70 km vom Nord-Ostsee-Kanal durchflossene Kreis verfügt über 8 Erholungswälder, 38 Seen, 3 Naturparks und 55 km Ostseeküste sowie Moore, Wiesentäler und ausgedehnte Acker- und Weideflächen.
Augrund dieser landschaftlichen Vielfalt bezeichnet sich der Kreis auch gerne als Ferienkreis. Mit dazu beigetragen haben auch die drei Naturparke Aukrug, Hüttener Berge und Westensee, die zusammen über 37 % der Gesamtfläche des Kreises einnehmen.
Das Kreisgebiet war durch die Eider und den Eiderkanal bereits früh sehr eng mit der Schifffahrt verbunden. Durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals von 1887 bis 1895 entstand bei Rendsburg ein Seehafen im Binnenland, von dem wichtige Impulse für die Entwicklung des Kreises ausgingen. Wegen seiner Lage im Herzen Schleswig-Holsteins, am Schnittpunkt des Weltschifffahrtsweges Nord-Ostsee-Kanal mit den wichtigsten Straßen- und Bahnverbindungen Schleswig-Holsteins entwickelte sich der Kreishafen Rendsburg zu einem bedeutsamen Umschlags- und Schiffversorgungshafen. Der Nord-Ostsee-Kanal ist eine der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Ansonsten ist die Wirtschaft des Kreises stark von der Landwirtschaft und vom Tourismus geprägt.
Die Nachbarkreise des Kreises Rendsburg-Eckernförde sind:
der Kreis Dithmarschen, die kreisfreie Stadt Kiel, die kreisfreie Stadt Neumünster, der Kreis Plön, der Kreis Schleswig-Flensburg und der Kreis Steinburg.
Quelle:
Die in Branchen-SH.de verwendeten Indikatoren wurden dem Bericht "Aktuelle Daten zur Entwicklung der Städte, Kreise und Gemeinden, Ausgabe 2002, Band 14 des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung Bonn (BBR) entnommen.
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